TRENDS UND STRATEGIEN
Nachhaltigkeit in der Supply Chain: Logistikzentren energieeffizient
gestalten
Strom aus erneuerbaren Energien wird zu höheren Kosten hergestellt als Strom aus konventionellen Kraftwerken • Die Mehrkosten können durch die Einspeisevergütung aufgefangen werden, wenn der Strom ins öffentliche Netz eingespeist wird •
Dr. Wolfram Süssenguth, Dirk Wolfsteller
Qualitätsnachweis für Transponder in RFID-Systemen
Anwendungsorientiertes Prüfverfahren zur Bestimmung der Leistungsfähigkeit von RFID-Systemen • Messungen der Leistungsfähigkeit von Transpondern nach VDI-Richtlinie 4472, Blatt 10 • Bestimmung von Lesebereich, Lesegüte und Pulkleseeigenschaften von Transpondern • Durchführung von Tests und Simulationen zur Bestimmung der Widerstandsfähigkeit von Transpondern • Entwicklung einer neuen praxis- und anwendungsgerechten VDI-Richtlinie zur Ergänzung des Qualitätsbegriffs •
Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen, Dipl.-Ing. Jörg Loges
Widerstandsfähige Logistiknetze durch robuste und agile Supply- Chain-Strategien
Supply Chains sind vielfältigen Risiken ausgesetzt, darunter Bränden, Lieferantenausfällen und Piraterie • Auf Risiken mit geringer Eintrittswahrscheinlichkeit und hohem Schadensausmaß sollten Supply Chains schnell reagieren können • Risiken mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit und geringem Schadensausmaß sollten Supply Chains durch eingebaute Redundanzen standhalten • Sind beide Risikokomponenten gering, so ist eine „schlanke“ Supply Chain effizient •
Prof. Dr. Carl Marcus Wallenburg, Andreas Wieland, M.Sc.
Informationsfluss in der Logistik Mit neuen Möglichkeiten gemeinsam die Prozesskette erfolgreich gestalten!
Optimaler Informationsfluss ist Voraussetzung, um Prozessverbesserungen zu erzielen • EANCOM®, der Standardsetzer in Sachen elektronischer Datenaustausch, bietet neue Möglichkeiten für die Logistik und hilft Geld zu sparen •
Dipl. Betriebswirt (FH) Roman Strand
Guter Rat ist gefragt Zur Rolle des externen und herstellerneutralen Logistikplaners
Externes Know-how schließt Kompetenzlücke • Strategie weist den Weg • Der Logistikplaner als technisch-wirtschaftlich orientierter Konzeptentwickler • Anwendungsorientierte Kenntnisse sind gefragt GU- und GÜ-Verfahren im Fokus • Verantwortungsbereiche des externen Planers • Unabhängigkeit sichert den Projekterfolg •
Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dietmar Hoffbauer
Effiziente Kommissionierung durch kontinuierliche Strategieanpassung
Anpassung von Betriebsstrategien an aktuelle Systemlasten • Optimale Batchgröße • Optimale Wegstrategie • Parallele Kommissionierung in virtuellen Zonen • Einfluss von Prüfstrategien •
Dipl.-Logist. Jörg Zellerhoff, Dipl.-Logist. Michael Pelka
Funkgestützte Identifikation und Ortung in der Flughafenlogistik
Flughafenlogistik auf dem Air Cargo Hub • Identifikation und Ortung in der Flughafenlogistik • Bewegungsmusteranalyse zur automatisierten Prozessstatuserkennung • VR basierter Leitstand im Logistikhub der Zukunft •
Dipl.-Ing. Martin Kirch, Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Michael Schenk,
Prof. Dr.-Ing. Klaus Richter
Ganzheitliche Produktionssysteme in der Logistik
Die Ausweitung des GPS auf die indirekten Bereiche, wie beispielsweise die Logistik, ist ein notwendiger Schritt, um den Wechsel der Unternehmensphilosophie nachhaltig zu betreiben und Verbesserungspotenziale über das gesamte Unternehmen zu erschließen • Für die Logistik konnten insbesondere der Kontinuierliche Verbesserungsprozess und die Prozessorientierung als Treiber für die Erhöhung der Logistikleistung identifiziert werden • Die Komponenten Liefertreue und Lieferqualität können überdurchschnittlich von den Gestaltungsfeldern eines GPS profitieren •
Prof. Dr.-Ing. U. Dombrowski, Dipl.-Ing. S. Schulze, Dipl.-Wirtsch.-Ing.
H .Vollrath
Das individuelle Logistik-Cockpit Voraussetzung für erfolgreiches
Logistik-Controlling
Mess- und Steuerungsinstrumente, die sich an der Wertsteigerung orientieren, sind gefragt • Logistik-Controlling ist vielfach zu kostenorientiert • Die Einführung eines individuellen Cockpits führt zu einer deutlichen Verbesserung des Logistik-Controllings • Kenngrößen und Wirkzusammenhänge in einer grafischen Benutzerführung steigern die Transparenz der operativen Logistik und Entscheidungssicherheit •
Dr. Stefan Wolff, Prof. Dr. Helmut Schramm, Dipl.-Ing. oec. Wendelin Groß
Effiziente Immobilien das Rückgrat der Logistik
Die gründliche Planung, von der Standortentscheidung im Netzwerk bis hin zur detaillierten Ausgestaltung der Funktionsbereiche des Gebäudes, ist Basis für eine funktionierende Logistik im und zwischen Unternehmen • Stärkere Berücksichtigung von umweltbewusstem Handeln ist gefordert •
Dr.-Ing. Christian Butz, Dr.-Ing. Hartmut Queiser
Gestaltung internationaler Logistiksysteme Gestaltung von Logistikdienstleistungen auf Basis der Service-Dominant-Logic
Effiziente internationale Logistiksysteme machen die Einbindung aller Kunden, Lieferanten und Sub-Dienstleister erforderlich • Im Rahmen von Praxisbeispielen wird gezeigt, dass eine Aktivierung operanter Ressourcen erreicht wird, wenn die Akteure im internationalen Logistiksystem eine dauerhafte und aktive Mitarbeit als Co-Creator erfüllen • Es werden erste Ansätze aufgezeigt, die in weiteren Forschungsprozess zu validieren sind •
Prof. Dr. Ralf Elbert, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Fabian Müller, Dipl.-Hdl. Stefan Iskan***
Vendor Managed Inventory (VMI): Potenzialanalyse anhand von Umsetzungsbeispielen
In der Praxis zeigt sich, dass die angestrebte Erhöhung des Servicegrades bei gleichzeitiger Reduzierung der Reaktionszeiten und Bestände in der praktischen Umsetzung erzielt wird • Lieferanten und Kunden sind der Meinung, dass die Einführung des VMI-Konzeptes zur Erhöhung des Servicegrades um bis zu 20 Prozent beiträgt • Bestände werden um 1020 Prozent reduziert • Die Flexibilität wird erhöht und die Reaktionszeiten verkürzt •
Prof. Dr.-Ing. Holger Beckmann
Auf Augenhöhe Die wachsende Relevanz von horizontalen Kooperationen zwischen Logistikunternehmen
Logistikdienstleister gehen in zunehmendem Maße Kooperationen mit anderen Logistikunternehmen ein • Knapp 60 Prozent der LDL arbeiten heute „auf Augenhöhe“ zusammen • 69 Prozent der LDL wollen ihr derzeitiges kooperatives Engagement auch in Zukunft beibehalten, 28 Prozent planen ihr Engagement sogar weiter auszubauen •
Prof. Dr. Carl Marcus Wallenburg, Dipl.-Kffr. Christina Schmoltzi, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Jan Simon Raue
Distributionsnetzwerkanalyse unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte
Die ganzheitliche Betrachtung von Logistik-Strategien, -Strukturen, -Prozessen und -Systemen in Unternehmen und Unternehmensnetzwerken wird zur Schaffung von ökologischen Standortkriterien notwendig • Ökologische Faktoren können neben wirtschaftlichen Aspekten Distributionsnetzwerke optimieren • Als Ergebnis eines vom Fraunhofer IML erarbeiteten Konzeptes entstand, unter Berücksichtigung der existierenden Lagerstrukturen, ein optimiertes Distributionsnetzwerk für Danone Waters in Deutschland •
Prof. Dr. Alex Vastag, Dr.-Ing. Bernhard van Bonn
Markeninhaber verlieren den Einfluss auf ihre Vertriebswege
Markeninhaber müssen ihre Vertriebswege öffnen und absichern • Illegale Geschäfte im World Wide Web • Deutliche Zunahme der Marken- und Produktpiraterie • Massive Schäden für Markeninhaber und Volkswirtschaft • Erfolgreiche Strategien gegen Vertriebsnetze der Fälscher, Hehler und Graumarkthändler • Produktsicherheitstechnologien • Einsatz professioneller Ermittlungssoftware • Aufdecken illegaler Netzwerke •
Dipl.-Ing. Robert Eck, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Jan Steffens
Optimierung der Ersatzteillogistik im Maschinen- und Anlagenbau
Gegenwärtige Krise führt zu einem erhöhten Ersatzteil-, Reparatur- und Instandhaltungsaufwand • Der Bereich Ersatzteillogistik und Instandhaltung wird im Rahmen des After Sales-Business der Maschinenbauunternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnen • Der wirtschaftliche Erfolg erfordert neue Methoden und Tools • Simulationstools und ausgefeilte Optimierungsverfahren sind dafür unerlässlich •
Prof. Dr.-Ing. Günther Pawellek, Dipl.-Ing. Ingo Martens, Dr.-Ing. Axel Schönknecht
Der Wettbewerb wird am Boden entschieden: Marktführerschaft im Luftfrachtgeschäft durch Systempartnerschaft von Kunden und Logistikdienstleistern
Höchste Kundenforderungen an Prozessqualität und -performance • Airlines und Flughäfen verschmelzen zu Gesamtsystemen • Erhöhung der Prozessqualität • Senkung von Prozesskosten • Ebenen einer systempartnerschaftlichen Zusammenarbeit • Hohe Informationsqualität und -transparenz als Erfolgsfaktor erfolgreicher Gesamtsysteme •
Dr.-Ing. Marco Emmermann, Dipl.-Ing. Stefan Wollschläger, Dipl.-Volksw. Sascha Hammer
Innovative Logistikprozesse für Elektrik- und Elektronikkomponenten in der Automobilindustrie
In den vergangenen Jahren hat die Informationstechnik den Aufbau der modernen Fahrzeuge drastisch verändert • Nur mit Hilfe von Elektronik können moderne Fahrzeuge die weltweit kaum überschaubaren Emissions- und Sicherheitsstandards erreichen • Neben der Planung und Steuerung der traditionellen Supply Chain, die für die Beschaffung und Produktion der physischen Technik verantwortlich ist, gewinnt die Koordination der informatorischen Datenflüsse für Flashware-Umfänge und Softwareversionen immer mehr an Bedeutung •
Dipl.-Inform. Stephan Frank, Dr.-Ing. Thomas Stäblein, Dipl.-Ing. Jürgen Hirzel
Maßgeschneidertes Tracking und Tracing für Logistics Service Provider Entwicklung eines individuellen Lösungsportfolios aus RFID- und Telematik-komponenten
Werden alle Schritte der Roadmap durchlaufen, entsteht ein detailliertes und unternehmensindividuelles Technologieportfolio, das eine umfassende und fundierte Bewertung der Potenziale, die die Einführung eine RFID- und Telematikbasierten Tracking und Tracing-Lösung birgt, beinhaltet • Die standardisierte Vorgehensweise bietet die Möglichkeit eines aussagekräftigen Benchmarks mit dem Branchendurchschnitt oder dem Adaptationspotenzial der eigenen Geschäftsprozesse an die Technologien zu einem früheren Zeitpunkt • Unternehmen erhalten eine noch höhere Sicherheit im Prozess der Entscheidungsfindung für oder gegen eine Technologieeinführung •
Stefan Pietzarka
Entwicklungspfade zum SCM-Top-Performer
Aktuelle Studie von WHU und BCG analysiert die Ausgestaltung des Supply-Chain-Managements (SCM) deutscher Industriegüterunternehmen • Ergebnis: Viele Unternehmen sind derzeit (noch) deutlich von einem optimalen Management ihrer Supply-Chains entfernt • Erheblicher Handlungsbedarf besteht insbesondere bei Supply-Chain-Strategie, SC-Controlling, Outbound-Logistik und einem SCM-spezifischen Risikomanagement • Vor allem konsequente Verknüpfung der SC-Strategie mit der Unternehmensstrategie ist erforderlich, um inhärente Service-Kosten-Trade-offs zu managen • Unterschiedliche Best Practices wurden identifiziert, die inhaltliche Anhaltspunkte für Unternehmen geben, um SC-Exzellenz zu erreichen. Im Fokus auf dem Weg zur SC-Exzellenz steht jedoch weniger die kreative Best-Practice-Lösung als vielmehr eine strukturierte Implementierung und ein umfassendes Veränderungsmanagement • Hierzu wurden ein praxisorientiertes Drei-Stufen-Modell zur Optimierung des SCM entwickelt und individuelle Entwicklungspfade für vier Typen von Unternehmen inkl. der anzustrebenden Best Practices beschrieben •
Prof. Dr. Carl Marcus Wallenburg, Dr. Andreas Maurer, Dr. Alexander Schmitt, Dipl.-Kfm. Martin Springinklee
Maritime Logistik Lösungsansätze zur Optimierung der Leercontainerbereitstellung in Seehäfen
Leercontainermanagement • Leercontainerdepots • Faltcontainer • Container-Pooling • Grey-Boxing •
Prof. Dr.-Ing. Nina Vojdani, Dipl.-Wirtsch.-Ing. Felix Lootz, Dipl.-Wirtsch.-Inform. Arne Rajchowski
Krisenfeste Steuerung: Führungsinformationssystem unterstützt kleine und mittelständische Spediteure im operativen Betrieb und bei der strategischen, Planung
Kleinen und mittelständischen Speditionen fehlen vielfach die Kenntnisse oder die notwendigen Ressourcen für die Einführung eines umfassenden Controllings • Gefördert durch die AiF entwickelt der Lehrstuhl für Verkehrssysteme und -logistik (VSL) der Technischen Universität Dortmund ein Führungsinformationssystem für Speditionen • Aus Einzelkomponenten wird ein ganzheitliches Tool für eine operative und strategische Steuerung von Speditionen entwickelt •
Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen, Dr. Kirsten Schmidt, Dipl.-Kfm. Zoran Miodrag
Auf dem Weg zur Supply Chain-Organisation
Kundenanforderungen müssen stärker in den Fokus des unternehmerischen Handelns rücken • Ausrichtung am Kunden bedeutet, die funktionale Aufbauorganisation des Unternehmens aufzubrechen und konsequent zugunsten einer prozessorientierten Organisation umzugestalten • Moderne Planungssysteme schaffen es, online Material- und Kapazitätsverfügbarkeit zu prüfen und eine durchlaufzeitoptimale Produktionsplanung ohne Pufferzeiten zu erstellen •
Dipl.-Ing. Olaf Kazmierski, Dipl.-Logist. Daniel Löhr, Dipl.-Betriebswirt Michael Schickentanz, Dipl.-Kfm. Marcell Sehner
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